Mit der Landesgartenschau 2014 wird der Bezug von Stadt und Landschaft gestärkt und Wasser zu einem erlebbaren Element der Stadtgestaltung. Das „Grüne Band“ quert den Talraum der Rems und verbindet den Zeiselberg mit dem Aussichtspunkt St. Salvator auf dem Nepperberg. Entlang der ehemaligen Wallanlagen am Josefsbach bilden steinerne Balkone signifikante Wegweiser in die Altstadt und verknüpfen das „Grüne Band“ mit der Altstadt. An der neuen Remsstraße formuliert das Promenadenband den räumlichen Abschluss des Bahnhofsvorplatzes und ist gleichzeitig Auftakt des erweiterten Stadtgartens.
Die Stadtpromenade erschließt den Bahnhofsvorplatz, den Remspark als Stadtgartenerweiterung sowie die Altstadt und stellt eine durchgängige Verbindung in die landschaftlich reizvollen Naherholungsgebiete Taubental und Klarenberg dar. Der Bezug zu den Wasserläufen Rems und Josefsbach sowie das Spiel mit Nähe und Ferne des Wassers macht ihren besonderen Reiz aus. Prägender Baum der verlängerten Stadtpromenade wird die Goldbirke. Mit ihrem feinen Blatt, den einzigartigen glatten, hellen Stämmen und der markanten goldenen Herbstfärbung erzeugt sie eine unverwechselbare Atmosphäre.
Eine Mischung aus Wald, Blumen, Kräutern und Stauden Das Gelände der Landesgartenschau umfasst neben dem Kernbereich, dem Stadtgarten, das „Grüne Band“ als Promenade mit dem Josefsbach und die historische Altstadt. Hier finden vor allem die hochattraktiven Blumenschauen und die Veranstaltungen direkt zur Landesgartenschau sowie das kulturelle Begleitprogramm statt.
Die Aussichtspunkte Zeiselberg und Salvator ermöglichen eine wunderbare Sicht auf die historische Altstadt mit ihren dominierenden öffentlichen Gebäuden und den sie einrahmenden Bürgerhäusern. Mit dem Taubental und dem Weleda-Garten wird ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt der Gartenschau entwickelt. In diesem Teil werden Themen wie Landschaftsökologie, Wald, Waldnutzung, Landschaft und Landschaftsnutzung, Landwirtschaft, Obstbau, Kleingärten, Blumenfelder, Blumen, Kräuter und Stauden präsentiert. Das Naturatum als bereits bestehende Anlage wird nach einer Aufwertung integriert.
Für die in Landesgartenschauen stets vertretenen Kirchen wird die Salvatorkirche ins Ausstellungs- und Veranstaltungskonzept einbezogen. Mit diesen Flächen verfügt die Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd über Ausstellungsflächen von insgesamt 10 – 15 ha als Daueranlagen. Diese Flächengröße ist für ein attraktives Ausstellungsprogramm notwendig. Das Taubental wird bis zur Weleda mit einem Bus bzw. Bahnsystem erschlossen. Die Bahn wird mehrere Haltepunkte haben, von denen aus die Ausstellungsflächen im Taubental direkt oder fußläufig erschlossen werden. Die Ausstellungsbahn startet vom zentralen Eingangsbereich nördlich des Bahnhofs und verbindet die historische Innenstadt mit der Weleda in einem gegenläufigen Ringsystem.
Das Parken für Pkw und Busse ist dem zentralen Eingangsbereich direkt zugeordnet. Darüber hinaus ist auch der Aussichtspunkt Salvator und die Salvatorkirche über diesen Punkt an die Landesgartenschau angebunden.
Als weiterer Schritt wird ein Wettbewerb zur Umsetzung der Landesgartenschau (Ausstellungskonzept, Schauinhalte, Gestaltung und Nutzung der zur Verfügung stehenden Ausstellungsflächen), wie im Realisierungswettbewerb zur Landesgartenschau bereits dargelegt, ausgeschrieben. Die Durchführung des Wettbewerbs wird durch die noch zu gründende Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014 GmbH durchgeführt.