Verkehrsfluss neu geregelt

Der Vorentwurf basiert auf dem von der Planungsgruppe Kölz erarbeiteten Verkehrskonzept. Mit den städtebaulichen Umstrukturierungen zur Landesgartenschau soll der Stadteingang West am Mündungsbereich Rems–Josefsbach bzw. Eingang zur Ledergasse und Übergang zur Grabenallee weitgehend vom Verkehr befreit werden. Der Rückbau der Bahnhofstraße und der Robert-von-Ostertag-Straße sowie der Neubau der Brücke über den Josefsbach (beim Kroatensteg) schaffen hierfür die Grundlage. Die Erschließung der Altstadt erfolgt über die Katharinen- und Parlerstraße. Der Kroatensteg wird durch eine für Kraftverkehr ausgelegte Brücke in der Verlängerung der Bocksgasse ersetzt. Zum Brückenneubau soll ein Plangutachten durchgeführt werden.

Die Josenbrücke wird abgebrochen, da nach der technischen Brückenuntersuchung umfangreiche Sanierungsmaßnahmen nötig wären. Als wichtiges Verbindungselement wird sie zwischen Altstadt, Ledergasse, Stadtgarten und Bahnhof neu errichtet. Zudem ist der Erhalt der bestehenden Bogenbrücke aufgrund ihrer zu geringen Höhe mit dem Josefsbachweg nicht vereinbar. Die Fünfknopfturmbrücke wird in ihren Zustand zurückgebaut und weiterhin nur als Fußgängerbrücke genutzt. Die Uferstraße entlang des Josefsbachs soll vom Durchgangsverkehr befreit und ihr Bezug zum Grünzug Josefsbach gestärkt werden. Anliegerverkehr und eingeschränktes Parken sind weiter möglich.