Städtebauliche Entwicklung
Mit der Landesgartenschau 2014 ergibt sich für Schwäbisch Gmünd die einmalige und nicht wiederkehrende Chance, die städtebauliche Entwicklung der Stadt entscheidend und spürbar voranzubringen. Insbesondere durch die städtebauliche Entwicklung in den Bereichen Bahnhof, Stadtgarten, Ledergasse, Grabenallee mit Josefsbach und auch in der historischen Innenstadt wird die wirtschaftliche Komponente, die Freiraumsituation und die Attraktivität der unmittelbar angrenzenden Wohngebiete nachhaltig aufgewertet und verbessert.
In Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt ergeben sich folgende Bausteine des Konzepts:
- Das Projekt Gamundia mit der Neutrassierung und damit Verlegung der Lorcher Straße nach Norden und dem Bau einer neuen Remsbrücke, der Erweiterung des Stadtgartens und der Bebauung entlang der neuen Lorcher Straße mit Hotel, Büro- und Dienstleistungsflächen.
- Der Ausbau der Grabenallee mit Josefsbach zum „Grünen Band“ und zur Promenade im Westen der historischen Altstadt, das den historischen Stadtgraben mit dem Remspark/Stadtgarten, der zentralen Fläche der Landesgartenschau, verbindet.
- Die Inszenierung des Mündungsbereiches Rems–Josefsbach. Dabei ist das durchgängige Konzept, die Besucher ans Wasser der Rems und des Josefsbaches heranzuführen und dieses für die Besucher erlebbar zu machen.
- Das ehemalige Areal des Güterbahnhofs, auf dem während der Landesgartenschau Parkflächen für Pkw und Busse genutzt sowie Freizeit-, Spiel- und Sportflächen in Form eines Jugendparks für die Besucher der Landesgartenschau vorgehalten werden. Nach der Landesgartenschau soll auf diesen Flächen, mit Ausnahme der Flächen für Freizeit, Spiel und Sport, Gewerbe angesiedelt werden.
- Die historische Altstadt mit ihren Plätzen, Gassen und mittelalterlichen Gebäuden sind Teil des Gartenschauareals. Dabei werden insbesondere die öffentlichen Gebäude, die Plätze sowie private Innenhöfe und Gärten ins Veranstaltungsprogramm integriert.
